PPS-MES Konzeption
Obwohl im Werkzeugbau jedes Neuwerkzeug ein Unikat darstellt, sind die Werkzeuge aufgrund des Marktsegmentes, in dem jeder Betrieb tätig ist, durchweg ähnlich. Je mehr ähnliche Werkzeuge gefertigt werden, desto größer ist der Erfahrungsschatz, mit dessen Hilfe Neuwerkzeuge präzise kalkuliert werden können.
Die Konzeption unseres PPS-MES-Systems im Werkzeugbau beruht daher auf der Führung eines Erfahrungssystems, in der bereits fertiggestellte Aufträge mit ihren damaligen Planwerten und realisierten Istwerten hinterlegt sind.
Das Erfahrungssystem enthält Stücklisten und Arbeitspläne, die als Grundlage für jeden Neuauftrag dienen. Die Auswahl der für einen Neuauftrag heranzuziehenden Altaufträge mit Stücklisten und Arbeitsplänen erfolgt in Verbindung mit einem sogenannten Klassifikationsbaum, in dem Werkzeuge klassifiziert sind, um eine Zusammenstellung der bestmöglichen Ausgangsdaten zu gewährleisten. Auftragsspezifisch sind dann im Einzelfall zusätzliche Änderungen und Ergänzungen möglich.

